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„Der Staat, die falsche Freiheit und das Dilemma der Politik“
„Denn: Die Systemzwänge kapitalistischer Herrschaft wirken auch in der Berliner Republik.“
Mit einem gravitätischen „Denn:“ wird folgerichtig idealistisch „abgeleitet“, warum der soeben schöngeredete, angeblich vom früheren so ums Ganze wesensverschiedene, ach so geläuterte, vergangenheitsbereinigte und rechtsstaatlich-freiheitsverheissende „demokratische Nationalismus im Standort Europa“ trotzdem unübersehbar doch immer noch leider „keine menschenfreundliche und vernünftige Veranstaltung ist“.
Der Zusatz „im Standort Europa“ lässt wohlgemerkt den deutschen Volksstaat mit seiner singulären Besonderheit nun schon vorab völlig und endgültig aufgehen im „Neuen Europa“ – mit welcher diskursiven Klappe zugleich die zweite Fliege geschlagen wird, nämlich dieses Eindeutschungs-Europa (Deutschland im so schon weitergehend denn je – vor allem ökonomisch – verdeutschten Europa bereits selber als entdeutscht-normalisiert erscheinend) gleich mit zu verharmlosen, weil es bereits sowohl als aufsteigende neue Supermacht KernEUROland unsichtbar wird, wie sein treibender deutscher Reichskern, die BRD, selbst aus dem Blick genommen wird. Es geht jetzt plötzlich flugs unterderhand nur noch ums Ganze dieses leider , ach, doch noch ein bisschen zu eurozentrisch-nationalistischen „Standort-“ Diskurses an und für sich in einem zu erneuernden Europa, der sich ja aber noch linkshegemonial-realpolitisch durch professionelles Aushandeln der innereuropäischen Widersprüche seitens der Linken in den „Gremien“ in “Anerkennung“ des jeweils Anderen umregulieren lässt im Sinne der allen doch letztlich am Herzen liegenden Weltfriedenspolitik … Dass schon Hitler das Reichsgeheimnis Deutschlands für den nächsten Griff nach der Weltmacht, ohne den Deutschland eben nicht Deutschland wäre, in den Worten ausplapperte, die bis auf den heutigen Tag die Richtlinie für die deutsche Geopolitik geblieben sind: „Deutschland ist erst Deutschland, wenn es Europa ist.“ – diese Grundtatsache und Triebkraft von Deutschland-in-Europa-und-der-Welt wird ums Ganze verdunkelt, indem es stillschweigend als vergangene Vergangenheit weggekürzt wird (wie wir sahen: durch keine andere „materialistische“ Begründung als der nichtssagenden Banalität, dass die BRD halt zur kapitalistischen „Beutegemeinschaft“ gehört erstens, und der „Fügsamkeit“ ihrer „demokratisierten“ StaatsbürgerInnen zweitens, was beides ja nun was ganz Neues zu sein scheint, welches wohl für ihre universaldemokratische Normalisierung — definiert als „Einigkeit bei der momentanen Ablehnung rechtsradikaler Lynchjustiz“ ! — für die Postantifa hinreichend ist; drittens aber, und das ist die „materialistische“ oder polit-ökonomische Pointe, wie wir gesehen haben, auf der äusserst wackeligen Position des deutschen Standorts als Exportweltmeister beruhen soll! Folglich ist die Aufrechterhaltung und Stärkung genau dieses Standortvorteils in der Weltmarktkonkurrenz – gegen USA und China vor allem, gegenüber den europäischen Rivalen zunächst – dann ja erstes Gebot „linker Wirtschaftspolitik“, wie sich von selbst versteht !! Wir sehen, in welch unlösbaren Widersprüchen sich jede „Strategie“ festrennen muss, die nicht an die Wurzel des deutschen Syndroms, seines Postnazismus und seines polit-ökonomischen nationalen Triebschicksals greift, sondern aus oberflächlichsten „momentanen“ Befindlichkeiten und Stimmungen des Staatsvolks (konform mit dem erinnerungspolitischen Herrschaftsdesign des deutschen demokratischen Regimes) dessen momentane demokratische Harmlosigkeit begründen will – genau so harmlos ist das schwarzrotgeile Publikum wie die brüllende WM2006-Bestie, eine nicht mehr nur virtuelle Neue Deutsche Volksgemeinschaft, die von ihren Linken als Brot-und-Spiele-Klientel „demokratisch“-harmlos gehalten werden soll und behutsam nach links umgepolt werden soll — ökonomisch ginge das in der Tat nur durch so etwas wie den verheissenen „Existenzgeld“-Luxus-für-Alle, wofür wiederum keine andere ökonomische Basis denkbar ist als eben die Stärkung der Export-Quantität=Ausbeutungs-Qualität „im Standort Europa“ und in der übrigen Welt. Oder diese „linke Strategie“ lügt eben bewusst ums Ganze. Diese SpezialistInnen „linker Politik“ leugnen die basalen Widersprüche antagonistischer Gesellschaftsklassen, wie sie die gesetzmäßig zum Weltkrieg treibenden Widersprüche innerhalb der „feindlichen Bruderschaft des Kapitals“ verleugnen. Das ganze idealistische Weltbild dieser politischen Hegemonie-SpezialistInnen der Linken ist harmonistisch und zugleich gewaltsam, denn sie wollen die erstrebte Klassenharmonie und Staatenharmonie um jeden Preis – und das heisst unausweichlich mit dem Staat als Subjekt allen gesellschaftlichen Handelns — nach „unten“ absichern (Remember: Der Professor Joachim Hirsch schreibt schon 1999 im JungleWorld-Dossier zur Begründung des ersten Existenzgeldkampagnenkongresses offen, schamlos und programmatisch, dass ein linker Staat nötig sei, um die Proletarisierten zu „disziplinieren“! Dies schreibt er, nachdem soeben derselbe Staat, den Seinesgleichen in diese Rolle nach innen und unten hineinregulieren möchten, unter der linkesten BRD-Regierung seit je, der JoschkaFischer/GerhardSchröder-Regierung, nach aussen hin Jugoslawien vernichtend „diszipliniert“ hat – im Namen „der demokratischen Staatengemeinschaft“ im Rahmen des deutschen NATOkriegs … Und ein Vierteljahr, nachdem Kapitalistenverbände intern verlautbarten: Es gelte, die deutsche Bevölkerung an Bedingungen der Arbeitsamkeit, des Zusammenhalts und des Verzichts etc. zu gewöhnen, „wie sie nur in Kriegszeiten hingenommen werden“ würden – eben dafür auch sei dieser erste Krieg der Berliner Republik so dringend notwendig! (siehe wildcat-Editorial Herbst 1999. Setzte all dem nicht auch BuPräs Herzog’s Ruck-Kampagnenrede nicht genau noch in jenem Jahr die Krone auf? Wohlkonzertiertes Timing also, ihr Radikalen Regulatoren!!). Ihre habermasistische und diskursistisch-konstruktivistische Durchsetzungs-Utopie einer allseitigen Sprachregelungsdiktatur-der-Freundlichkeit („herrschaftsfreier Diskurs“, d.h. totalitäre Sprachmagie als Herrschaftsmedium des Bürgertums) und „Gewaltprävention“ (durch und für das totalitäre „demokratische“ Gewaltmonopol der Bourgeoisie) muss die Kodizes des idealbürgerlichen „Aushandelns“ und der staatlich garantierten „Anerkennung“ selber gewaltsam, durchs staatliche Gewaltmonopol oben und durch die Rackets unten, als blutige Durchsetzung der pfäffischen Bilder friedlich-schiedlicher „Versöhnung“ von TäterInnen und Opfern „verwirklichen“, indem sie gerade die wirkliche Widerspruchsgeschichte fiktionalisiert, derealisiert bis hin zur „linken“, diskursivierenden, phantasmagorisierenden Relativierung bzw. Auflösung der Shoa auf links: „Auschwitz „ = ein Narrativ … Der PostNS dann „ein diskursives Konstrukt“, das irgendwann schlussendlich auch sprachlich entfallen kann, wie im Sprachhaus-des-Seins das Licht im Deutschen Salon ausgeknipst wird, wenn es der Hausmeister für angebracht hält. Hauptsache, es ist ein „linker“ Hausmeister, und wer ihn eingestellt hat, der hat ihn ja auch anerkannt! Die Spezialisierung der politischen, kulturellen, soziologischen, psychologischen Techniken der herrschaftskonformen Durchsetzung dieser idealistisch-verkehrten Widerspruchsversöhnungsbilder in der widerspruchstreibenden Wirklichkeit des materiellen Lebensprozesses verdichtet sich zur linken Utopie „gegen die Realität“ ums Ganze, sie „findet sich vollendet in der autonom gewordenen Welt des Bildes / Bildwelt wieder, in der sich das Verlogene selbst belogen hat.“ [Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels. These 2] Deshalb sind ReformistInnen immer zugleich die pragmatischsten verantwortungs-ethischen „Realpolitiker“ — und unterm historischen Strich gerade die blutigsten, verantwortungslosesten Abenteurer gegen die Realität-in-ihrer-wirklichen-Bewegungstendenz (so Ebert & Noske gegen die endlich durchbrechende Revolution aus dem deutschen Weltmachteroberungskrieg heraus), nämlich gegen die reale Möglichkeit der realistischen Revolution für wirklich vernünftige gesellschaftliche Gesamtregelung durch die assoziiert produzierenden selbstbestimmten Individuen – was von den ReformistInnen umgekehrt dogmatisch-demagogisch zur „blutigen Utopie“ erklärt wird. Gegen diese setzen sie allemal als SpezialistInnen der effektiven Konterrevolution das jeweils angeblich „kleinere Übel“ skrupellos „realistisch“-blutbadmäßig durch – 1919 die mit dem Spartakusaufstand Deutschland gefährdende Revolutionsfortsetzung in Blut ersticken, die Rosa Luxemburg e.a. abkillen — genau wie ihre reformistischen „radikalen“ Kindeskinder zweifellos unsereins heute schon am liebsten „ausschalten“ (lassen) würden und das sobald sie können und dürfen auch werden, um sich dann mit bedauerndem Achselzucken ein wenig von den „kleineren“ Übeltaten zu distanzieren mit der zynischen Banalität, dass dieser demokratische Fortschritt zwar gut und nötig, allerdings freilich „auch keine menschenfreundliche und vernünftige Veranstaltung ist“ und dass das begrüßenswerte demokratische Gewaltmonopol ja immerhin die Lynchjustiz seitens des im Schach gehaltenen, bei Laune gehaltenen Mehrheitsvolkes verhindert hätte. Dann wird eine RosaLuxemburg-, J.G.Elser- usw. -Briefmarke herausgebracht, und schliesslich gibt es sogar eine RosaLuxemburg-Stiftung, in der alle versöhnt zusammenwirken müssen, damit das Übel immer noch kleiner und die Demokratie noch demokratischer werde …
Die „Vernunft“, die sie beschwören, stellen sie dabei stets auf den Kopf: Denn eine Lüge ist es schon zu behaupten, die bürgerlich-kapitalistische Ordnung sei nicht vernünftig, Wo die ReformistInnen doch einerseits genau auf die reale Vernünftigkeit der demokratischen „Veranstaltung“ setzen mit ihrer gemäß den immanenten Gesetzen dieser Produktionsweise, des Weltmarkts und seiner staatlichen Konkurrenzgaranten völlig realistischen Verstandesvernunft, dem Common Sense des notwendigen Aushandelns bei ebenso letztlich notwendigem gewaltsam-kriegerischem Durchsetzen der vernünftigen Interessen der Interessentenvernunft (nämlich: die Verwertungsbedingungen des eigenen Kapitals optimal zu sichern – Menschenrechte hin Menschenrechte her). Demokratie, das Höchste Wesen der Vernunft-Natur, so wusste schon Robespierre, verwirklicht sich erst durch den Despotismus der Freiheit. Jeder homme bourgeois setzt stillschweigend voraus, so zeigte schon Marx, dass er die bürgerlichen Gesetze brechen oder unterlaufen kann, aber alle anderen sie einhalten sollen!
Unseren ach so vernünftig-vernunftssehnsüchtig tuenden ReformistInnen ist vielmehr vorzuwerfen, dass sie die von ihnen vorgeblich so gänzlich vermisste Vernunft nicht schon heute viel stärker wahrnehmen, erkenntnismäßig und praktisch, als sie es in ihrer heuchlerischen Weheklage über die „keineswegs vernünftige Veranstaltung“ der bürgerlichen Politik jedoch gerade verschämt zu legitimieren versuchen, weshalb sie zunehmend auch zwanghaft davon reden, man müsse sich eben als Linke_r irgendwann doch „die Hände schmutzig machen“, wenn man realpolitisch praktisch etwas erreichen wolle.
Die Vernunft ist materialistisch historisch begriffen durchaus schon in der bürgerlichen Epoche immanent am Werke – durch die BürgerInnen ebenso wie die von ihnen gleichzeitig hervorgetriebene, wieder unterdrückte, dennoch nicht totzukriegende und zunehmend gefürchtete „wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“ – der Communismus wissenschaftlich so definiert (MEW 3) als wühlender Prozess, zumindest schon als „kapitalistischer Communismus“ (Marx) und als weltgesellschaftlich-materielle Möglichkeit. Allein diese letztere, mögliche Vernunft halten unsere Postantifas hier hoch, aber indem sie sie gleichsam als das „ganz andere“ utopistisch beschwören und in dualistischen Gegensatz zu der angeblich völlig vernunftfernen kapitalistischen „Veranstaltung“ bringen, lenken sie von der wirklichen Bewegung ab, die überhaupt die (bisher in ihr bloß unter bürgerlicher Form und Formalismus verstümmelte) Vernünftigkeit in der Geschichte weitertreiben, in eine bewusste gattungsmäßige Vernunftrealisierung an sich, d.h.zur Herstellung communistischer Produktion und Verteilung im Weltmaßstab emanzipieren kann.
Der Vorwurf trifft mithin die UmsGanze-Schleicher, die Vernunft in der bürgerlichen Staatenwelt-„Veranstaltung“ wenn überhaupt (dann eher bloß als Lippendienst), so doch viel zu unentschieden realpolitisch zu befördern. Sehen wir genau hin, worauf sie darin ach so realpolitisch setzen, dann sehen wir sie selber erst recht „keineswegs menschenfreundliche und vernünftige“ Partei- und Stellungnahme ergreifen, ergreifen sie doch insgeheim – ob in ihren Statements schon jetzt oder in den von ihnen mitbesetzten „Institutionen“ erst morgen — die Partei der DeutschEUROland-Allianz, also der entschiedensten Weltreaktion, der geopolitischen Verdunkelung und der Appeasementpolitik gegenüber der antisemitischen Fronde. Ganz gewiss tun sie das, wenn sie hier gegen „die Antideutschen“ hetzen und zugleich den „Weltfrieden“, diese ekelerregend heuchlerische leere Abstraktion in diesem konkreten Zusammenhang mit der gegenwärtigen Vernichtungsdrohung gegen Israel – um es nur wieder auf diesen aktuellen realpolitischen Punkt zu konzentrieren – zusammen mit sämtlichen linken Pfaffen aller Staaten einklagen. Nichts kann unvernünftiger sein, schliesslich war und ist der antisemitische Vernichtungswahn die Kulmination aller Anstrengungen zur Zerstörung der Vernunft in der bisherigen Geschichte überhaupt.
Wer dagegen die einzig möglichen materiellen und kulturellen Grundlagen für Weltgesellschaft als „menschenfreundliche und vernünftige Veranstaltung“ angesichts der gegenwärtigen religio-barbarischen ((re-ligere heisst: rückbinden) Irrationalismus-Offensive ausbauen will, wird nüchtern das Nötige tun und benennen, damit Vernunft und Aufklärung nicht selbst wiederum in bürgerlich-kapitalistische Barbarei umschlagen, die sich durch den Mythos des falschen Ganzen, des bornierten, normierten „Pursuit of Happiness“ legitimiert, kurz: durch die Rückbindung des gesellschaftlichen Individuums in vormoderne Gemeinschaftsmuster, in denen es sich trotz der bürgerlich-kapitalistischen Freiheiten garnicht wirklich offen und selbstbestimmt global als „totales Individuum“ (Marx) entwickeln kann.
Der zynische Lapsus des „post-antideutschen“ Textes verrät aber, dass hier die bürgerlich-communistische Ambivalenz der Vernunft nicht begriffen und schon garnicht praktisch ergriffen wird, Lediglich als Hintertürchen für die eventuelle Beteiligung an den staatlichen Institutionen „im Standort Europa“ dient dieser billige einsinnige Vernunftpessimismus, der bloß verkünden will: Ach ja! wir wissen doch durchaus, dass dieser soeben von uns als normalisierte Demokratie usw. herausgestrichene Staat-wie-jeder-andere ein Dreckstall der bürgerlichen Barbarei und Finsternis , eine nach wie vor menschenfeindliche Veranstaltung ist -– aber trotzdem machen wir uns in ihm die Hände schmutzig, zur höheren Ehre der radikalen Linken, die eben unbedingt darin mitmischen muss!
Hauptsache nämlich, „dass auch der demokratische Nationalstaat im Standort Europa“ dieser Linken ihre Hegemonie und Sprecherposition verschaffen soll. Damit nimmt sie aber garnicht wirklich die revolutionäre Absicht einer realpolitischen Intervention oder Partizipation „für den Kommunismus“ im bürgerlich-demokratischen Staatensystem zwecks Roll-back-policy gegen die globale Barbarei wahr, sondern borniert sich in ihrer reformistischen Brunst zum unbedingten Dabeisein entschieden auf jene Seite, in jenes Lager der heutigen Staatenkonstellation, dorthin, wo die bürgerlich-demokratische Zivilisierungsvernunft gerade am heuchlerischsten nur im Munde geführt wird, nämlich tatsächlich postnazistisch in den Mythos und die modernisierte Barbarei wieder eingelaufen ist, so wie sie in die globale Ermutigung, Stärkung und Aufstachelung der finstersten Reaktionäre, der vernunftfeindlichsten Dunkelmänner verkehrt worden ist (typisches Beispiel: massive Unterstützung des Dalai Lama gewissermaßen durch deutsche Schutzmacht im Namen des demokratischen Selbstbestimmungsrechts der Völker, usw. usf.).
Gegen dieses vorgeschützte Verfehlen, Nichtwahrnehmen der Vernunftdimension in der bürgerlichen Demokratie einerseits, zugleich aber dann der höchst partikularistischen Entscheidung für die Ausnutzung der Vernünftigkeit staatlicher Institutionen auf genau der falschen, unvernünftigsten Seite andererseits ist doch noch einmal grundsätzlich zu klären, wie communistische Vernunft mit der bürgerlichen und mit der Vernunft in ihrer historischen Ambivalenz überhaupt umgehen soll.
Die Vernunft des privaten Klasseneigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln und Lebensbedingungen, die Vernunft von modernem Recht, Staat und Politischem, die mehr oder weniger demokratisch diese Eigentumsordnung und die darauf beruhenden Produktionsverhältnisse garantieren, effektiv letztinstanzlich als Machtorgane dieses faktische Privateigentum/Klasseneigentum/Staatseigentum an unserem ganzen Leben gegen jeglichen Revolutionsansatz verteidigen und präventiv absichern – diese vernünftige „Veranstaltung“ muss sogar nach wie vor heute von allen modernen Individuen — auch denen, die kein Eigentum haben als nur die eigene Arbeitskraft — und besonders bewusst von communistischen revolutionären Gesellschaftsindividuen verteidigt, ja durchgesetzt werden gegen jegliche Reste, Sphären, Enklaven, Exklaven, Zonen und Regionen vorbürgerlicher, vormoderner Barbarei, gegen Rudimente und Residuen von Unfreiheit, Ungleichheit, Ungeschwisterlichkeit (d.h. Vergewaltigung in jeglicher Form, in jeder Gesellschaftssphäre), die es diesseits des bürgerlich-demokratischen Horizonts noch gibt; gegen alle „Trümmer und Überreste untergegangener Produktionsweisen“ [Marx], welche diese Weltmarkt-„Veranstaltung“ in ihrem Durchsetzungsanspruch universaler Vernunft etwa noch in Frage stellen, sie in einen romantischen Antikapitalismus mit fixierten ständischen Einordnungen und „natürlichen“ Ungleichwertigkeitszuschreibungen entlang positiven Normen einer Trennung der Individuen entlang Klasse, Geschlecht, Familie/Clan, Ethnie, „Beruf“, Religion oder sonst etwas hineinzwingen, — wie es in weitesten Teilen der Welt heute noch mehr oder weniger offensiv oder defensiv, aggressiv-expansiv oder harmonistisch-verinnerlichend, z.B. die islamische oder ummaistische „Kultur“, die konfuzianische „Zivilisation“, die hinduistische Kastenhierarchie, die afrikanische Gemeinschafts-„Sozialität“ traditioneller Ritualreligionsethik … und sonstiger familialistischer antiindividualistischer stammeshierarchischer Eingemeinschaftungstotalitarismus in unabsehbar perennierenden Terrorsystemen verkörpert. (Die besonders verlogenen Varianten dieser ganzen historischen Phänomenologie der Heiligen Familie unter der übergreifenden Kategorie des Christentums bedürfen hier garnicht erst noch der Erwähnung.) Alle diese normativen Einbindungsgesellschaften werden in Grund und Boden kritisiert vom modernen Standpunkt des bürgerlich-individualistischen Universalismusanspruchs des schrankenlosen Pursuit of Happiness, der keine Norm und Sittlichkeit fürs gesellschaftliche Individuum mehr anerkennt als die anderen Gesellschaftsindividuen im Status gleicher, freier und selbstbestimmter Rechtssubjekte, Weltbürger_innen, Eigentümer_innen zumindest ihrer selbst als materielle und psychisch-geistige Vermögen einzig sakrosankt, Aneigner_innen oder Veräussernde fremder Arbeitskraft oder Güter einzig und allein mittels formell freiwilligem Äquivalententausch, ansonsten: Ni Dieu ni Maître! Mit diesem Anspruch und seiner gewaltsamen, umstürzenden, weltumwälzenden Verwirklichung — bisher leider nur erst als Weltmarktherstellung und globale reelle Subsumtion der Weltbevölkerung und Lebensbedingungen unters Kapital — konstituiert die universelle Praxis der Menschheit (gleichgültig von welcher Weltregion ausgehend) die bisher doch historisch höchste je gesamtgesellschaftlich /weltgesellschaftlich /gattungsmäßig verwirklichte Vernunft, und diese Vernünftigkeit in der Geschichte [Hegel] ist real, kein bloßer ideologischer Denkanspruch (der sie in gebrochener, als Dialektik der Aufklärung den blind-naturwüchsigen Weltlauf bisher reproduzierender Form zugleich auch immer war). Der Anspruch, das revolutionäre Begehren ihrer Realisierung, „ganz!“, und das Glücksversprechen, das die Vernunft der bürgerlich-kapitalistischen Epoche ein für allemal gesetzt hat, lässt sich ebensowenig mehr spirituell und gewaltsam aus der modernen und „post“-modernen Welt schaffen durch die regressive Rückbindung ins islamische ahistorische Reich der Scharia oder irgendeinen anderen technologisch „moderniserten Archaismus“ (Guy Debord), ebensowenig wie sich die Goebbelssche Ankündigung realisieren liess „Wir werden das Jahr 1789 aus der Geschichte ausradieren!“. Deshalb ist es das Realistischste und Geschichtsbewussteste, was communistische Praxis auch heute tun kann, allererst auf diese Dimension zu setzen, auf diese – noch viel zu sehr gebrochene, durchkreuzte, aufgehaltene, viel zu schwächlich und brüchig est durchgesetzte, gefährdete – Tendenz der „zivilisatorischen Mission des Kapitals“ [Marx] gegen die von Barbarei und Regression, von Bindungen, Trennungen und Hierarchien geprägte sozio-ökonomische Irratio „aller bisherigen Gesellschaftsordnung“, aller alten Klassen- und uralten Gentil-Gesellschaften usw. Dabei gilt mehr denn je (wenn man nicht so verlogen enden will wie die StaatskommunistInnen und stalino-christlichen Weltfriedensengel im vergangenen Jahrhundert mit der Picasso-Friedenstaube in der einen und der SS20 in der anderen Hand): Die Communist_innen machen aus ihren Ansichten kein Hehl. „Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.“ (communistisches Manifest) Die communistische Revolution kann das Glücksversprechen der bürgerlichen Vernunft nur ultra-„bellizistisch“ über die selbst in barbarische Formen der Zivilisationsdurchsetzung umschlagende Weltbürgerkriegsgewalt der kapitalistischen Mächte hinaustreiben. Aufhebung des Widerspruchs, der Ambivalenz von bürgerlicher Freiheitsdurchsetzung ist nur möglich, wenn die weltgesellschaftliche Gesamtarbeiter_in den laufenden Weltbürgerkrieg in den revolutionären Klassenkrieg gegen alle – endlich auch die bürgerlichen — herrschenden Klassen des Eigentums an den gesellschaftlichen Produktionsbedingungen umwendet. „Mögen die herrschenden Klassen vor einer communistischen Revolution zittern.“ Dass dieses Hinaustreiben des bürgerlich-staatlichen Weltkriegs über sich, das Umwenden, Umschlagenlassen des bellizistischen Wahnsinns (des Glaubens, dass dadurch die krisentreibenden Widersprüche global jemals gelöst werden würden) in das Vernunfthandeln der communistischen Revolution von den handelnden, den Klassenkrieg zu Ende führenden revolutionär Assoziierten als Klasse-des-Bewusstseins allererst mittels einer allseitigen Umwälzung der Kriegführungsformen, endgültig radikalen Umwandlung der notwendigen und möglichen Waffen(systeme) für die Austragung der tiefsten sozioökonomischen Konflikte als „Fortsetzung der Politik unter Eindrängung gewaltsamer Mittel“ – basal entwickelt, erprobt und völlig neu erfunden werden muss in Richtung dessen, was früher als „soziale“ oder „zivile Verteidigung“ „gewaltfreier Widerstand“, „gewaltloser Aufstand“ u.ä. bezeichnet und historisch vom Proletariat hier und dort immer wieder neu experimentiert worden ist – diese revolutionäre Modifikation von „Weltbürgerkrieg“ als Klassenkrieg versteht sich unter den heutigen waffentechnologischen und destruktivkräftebestimmenden Bedingungen von selbst. Wollten die möglichen Totengräber_innen der Bourgeoisgesellschaft heutzutage mit deren Waffen kämpfen, diese einfach „umdrehen“, dann würden sie sich ihr eigenes Grab schaufeln (vgl. communistisches Manifest 1.Absatz; „Die Gesellschaft des Spektakels“ These 88). Verantwortungslos, menschenfeindlich und zutiefst mythisch-vernunftfeindlich aber ist es angesichts „dieses proletarischen Projekts, das nur etwas erreichen kann, insofern es seine eigenen Farben trägt und die ‚gewaltige Größe seiner Aufgaben’ kennt“ (Guy Debord), irgendwem in der katastrophischen kapitalistischen Klassengesellschaftsgeographie unserer Gegenwart den frommen Wunsch vorzugaukeln, es könnte eine friedlich-schiedliche, durch „linke“ RepräsentantInnen weltstaatlich auszuhandelnde „Lösung“ der weltmarktaufteilenmüssenden Konkurrenzinteressen,der Klasseninteressenkonflikte durch gegenseitige „Anerkennung“ zustandegebracht werden, die nicht auf eine erneute „Endlösung“ seitens der konterrevolutionärsten Mächte, die wir bisher in der modernen Geschichte kennen, hinauslaufen wird.
Zu dem Geschwafel und den Eiertänzen der UGpostAntifas über Staatlichkeit im folgenden nur einige, impressionistische Gesichtspunkte, da die gründliche, systematische Auseinandersetzung mit diesem Kryptoreformismus erst an der
UmsGanze-Staatsbroschüre selber sinnvoll ist.
„Da der Staat in seiner Existenz von Steuern abhängt, kann er langfristig gar nicht anders,“
Der Staat wird schon dadurch im Wesen und in der Besonderheit verfehlt, dass er in Ökonomie aufgelöst wird: das soll „materialistisch“ und „ökonomiekritisch“ klingen, ist es aber nicht, sondern verküzt die notwendige Kritik der politischen Ökonomie genau ums Politische! Der moderne Staat hängt „in seiner Existenz“ nicht von den Steuern ab, die er eintreibt –- deren auch-Notwendigkeit zu bemerken ist wieder so eine Bluff-Banalität — , sondern von der Beschaffenheit und Funktionsfähigkeit, kurz: Macht, seiner Gewaltapparate und deren Zusammenspiel, besonders von der psychosozialen Legitimierungsfähigkeit der „ideologischen Staatsapparate“: „Der Staat, das sind doch wir alle.“ – als eben „die Steuerzahler“ — und „Du bist der Staat!“ im Sinne des Kantschen Kategorischen Imperativs der Vernunft des deutschen Untertanen-Staatsbürgers („Du bist Deutschland“ postnazistisch bis „Du bist antifa!“ als dazugehörige Staatsantifa) als Motivation und Konditionierung zum Engagement, letztlich: Opfer fürs „eigene“ Kapital. Letzten Endes ist der deutsche Staats-Bürger als der Soldat (Bürger in Uniform) gesetzt, der für seine Staatsbürger-Volksgemeinschaft ordentlich „auf Leben und Tod“ zu kämpfen versteht: „Kampf um Anerkennung“!
Um diese ökonomistische Einseitigkeit der „post-antideutschen“ ReformistInnen, die vom politischen = Gewaltcharakter der polit-ökonomischen „Veranstaltung“ Staat soweit abstrahieren, dass sie gleich auf die Steuerumverteilungsmöglichkeit linker „Regulations“-Politik schielen und ablenken, und die dabei elegant das besondere deutsche Wesen „Volksstaat“ gleich wieder umgehen, — um diese iunteressierte Halbierung des Staatswesens zu vermeiden, müssen wir durchaus nicht die ebenso einseitige, undialektisch-ahistorische „Gewaltstheorie“ von Staatlichkeit (als ob sich die ganze bürgerlich-kapitalistische Ordnung einzig letztinstanzlich nur auf „nackte Gewalt“ gründen würde) teilen, die den ganzen Zusammenhang der politischen Ökonomie (stuimmer Zwang der kapitalistischen Alltagsnormalitätsverhältnisse, „strukturelle Gewalt“) auf den Kopf stellt (wie beim Anarchismus, bei Herrn Eugen Dühring, bei der „Marxistischen Gruppe“ / „Gegenstandpunkt“ oder der „exit“ von Knall-Kurz u.a. – die alle folgerichtig immer nach der entsprechenden historischen Verschwörung der gewalttätigen Bösmenschen/Unmenschen in Natur und Gesellschaft suchen müssen und dann strukturell antisemitische Erklärungen finden). Allein schon „seine Existenz“ begrifflich von den Steuern abhängig zu machen, weist aber auf die Vereilungsgerechtigkeit als den Horizont dieser Art Pseudo-Staatskritik , wie auch in ihren folgenden Ausführungen die Fedtmilch-antifa immerfort zirkulations-und distributionsborniert kreiselt. Typisch für ihre scheinradikale, pseudokritische Rhetorik ist dabei der Ablenkungsgestus des „Ach das alles wissen wir ja auch! Aber wir müssen trotzdem da rein (= uns die Hände schmutzig machen), um überhaupt was zum Besseren zu verändern, und das allein heisst radikale Praxis, wenn wir doch immer auch gleichzeitig zur Geltung bringen, dass es ums Ganze geht!“
Dieser rituellen Gebetsformel aller RadikalreformistInnen liegt der Glaube an „den freien Volksstaat“ (so nannten es ihre sozialdemokratischen Urväter aus der Zeit Lassalles und des Gothaer Programms) zugrunde. „Freier Staat – was ist das?“ fragte demgegenüber schon der materialistische Kritiker Karl Marx sarkastisch (MEW 19, S.27ff) und wies nach, dass der kapitalistischen Gesellschaft in ihrer Allgemeinheit immer nur ein Staat in seiner nationalstaatlichen Besonderheit entspricht, „Der heutige Staat ist also eine Fiktion.“ und eine Freiheit „des“ Staats von der Gesellschaft, vor allem der besonderen deutschen, kann es garnicht geben, weder eine „falsche“, von der die UG-Postantifa in ihrer Überschrift faselt, noch eine damit suggerierte (durch „linke Sozialpolitik“ herbeizuregulierende, auf der „Existenzgrundlage“ Steuern beruhende, also diese umverteilende) „richtige“. Dieser die ganze kryptoreformistische Denke tragende argumentative Eiertanz, der ständig nichts anderes sagt als: Wir wissen, dass der jetzige Zustand totale Scheisse ist, aber weil wir um jeden Preis in dieser Scheisse mitwühlen wollen, muss es ja die beste Scheisse sein die wir je hatten, und es ist deshalb gar nicht so schlimm, uns künftig die Hände darin schmutzig zu machen,-- diese rhetorische Figur kommt in der Erklärung zum „freiesten Gewaltmonopolisten“ den Deutschland je hatte, in typischer Prägnanz daher, wobei aus schlechtem Gewissen über sein bisheriges Unterschlagen auch mal wieder vom deutschen Staat gesprochen wird, weil hier endlich der deutsche „Sozialstaat“ beschworen und herausgestrichen werden kann, für den – unlogischerweise – unter den immer nur falschen Altenativen aber sozialpolitisch optiert werden müsse, als dem kleineren Übel gegenüber dem undeutschen Raubtierkapitalismus natürlich eben:
„Diese Einsicht, also das Wissen darum, dass Politik auch unter dem freiesten Gewaltmonopolisten, der je deutsche Pässe ausgegeben hat, stets eine Wahl zwischen falschen Alternativen bedeutet, macht linke Politik im staatlichen Rahmen zwar nicht überflüssig. Vielmehr verweist sie ja gerade darauf, dass es durchaus einen Unterschied machen kann, welche Sozialpolitik gefahren wird (…)
Der Staat ist der Garant einer Ordnung, die Freiheit nur als freie Wahl der Waffen kennt.“
Von freier Wahl der Waffen konnte bekanntlich überhaupt noch nie die Rede sein in der deutschen Staatsordnung – im Unterschied zur Demokratie der USA — , was nur erneut die wirkliche praktische Frage aufwirft, wie sich eine communistische Assoziation zur Klasse-des-Bewusstseins bewaffnen kann, um auch Krieg den deutschen Zuständen zu eröffnen. Selbst das ur-demokratische Recht auf Selbstbewaffnung der Bürger_innen ist – wie schon Lenin sehr richtig betont hat — erst noch als Durchsetzung, Vollendung des bürgerlich-revolutionären Prinzips der Volkssouveränität gegen solche Obrigkeitsstaaten wie Deutschland zu erobern – was natürlich nur geht, indem wir Proletarisierten und Pauperisierten uns dieses Recht einfach praktisch nehmen, communistische Kontingente oder revolutionäre Milizen bilden, um uns gegen die sexistischen, familialistischen, nazistischen, antisemitischen, rassistischen, religiofaschistischen, traditionalistischen, streikbrecherischen usw. … Übergriffe zu wehren, ihre Trupps, Banden, Rackets, „Ordner“ und Bürgerwehren zu blockieren und anzugreifen, nicht nur nicht auf die Polizei angewiesen zu sein sondern diese auch zu überwinden, wo immer sie jene Formationen schützt, wie sie es bei der Ermöglichung der unzähligen NS-Aufmärsche in der Berliner Republik tut. Nur durch Wahrnehmung und Verwirklichung dieses elementaren demokratischen – wohlgemerkt: schon bürgerlich-demokratischen – Rechts (auf „allgemeine Volksbewaffnung“) kann insbesondere in den deutschen Zuständen — die ja durch das Nichtgelingen der bürgerlich-demokratischen Revolution zutiefst gekennzeichnet und geprägt sind bis auf den heutigen Tag — die Untertanenmentalität, die Staatsgläubigkeit, die Servilität(Bedientenhaftigkeit) und Beflisssenheit, die Verpreussung und knechtselige Unselbständigkeit dieses Staatsvolks zersetzt und aufgebrochen werden, diese deutsche Schäferhunde-Mentalität, die sich bei jeder Gelegenheit in der Selbstidentifizierung und Verinnerlichung der „Bluts-“ StaatsbürgerInnen mit ihrem Volksstaatskörper betätigt, als dessen vorauseilend gehorsamste zivile PolizistInnen, BlockwartInnen, HausmeisterInnen, OberlehrerInnen, UnteroffizierInnen, SozialarbeiterInnen, SchülermitvewalterInnen, GewerkschaftsseketärInnen, BetriebsrätInnen, TherapeutInnen, PostdoktorandInnen, TeamplayerInnen und FreiraumwahrerInnen … sie sich in jeder Situation fühlen und führen. Nur in dem Maße wie das homogene Wertesystem dieser Volksstaatspartikel durch die Selbstbewaffnung gesellschaftlicher Individuen und ihrer Assoziation in jeder Hinsicht durcheinandergebracht, gesprengt und auf die Auflösung des Staatsprojekts „Deutschland“ hin desorganisiert wird, schaffen communistoide Initiativen in dieser Weltregion den Bewegungsraum und die Chance für cosmo-communistische Umwälzung. Jede „Mitarbeit“ dagegen an der staatlich-institutionaliserten „Regulierung“ der hier aufbrechenden sozialen Widersprüche macht sich schuldig, wie unsere verstohlen „realistisch“ plädierenden KryptoreformistInnen wissen, die Überflüssigkeit einer „freien Wahl der Waffen“ herbeizulügen, die es in Wirklichkeit hier nie gab. Anstatt durch Propagieren und Experimentieren der Fortsetzung der Revolution-in-Permanenz (d.h. das Weitertreiben der bürgerlichen in die communistische Revolution, das in Deutschland bekanntlich noch vor der Vollendung der ersteren Phase drei- bis viermal seit 1848 konterrevolutionär abgeblockt worden ist) an „die wirkliche Bewegung“ im Weltmaßstab endlich heranzukommen in Richtung „Rücknahme der Staatsgewalt durch die Gesellschaft“ (so Marx’ Kennzeichnung des unabgegoltenen Modells der Pariser Commune), d.h. die Zertrümmerung der ganzen modernen Staatsmaschine ohne Wenn und Aber als einzige realistische, konkrete Perspektive zu benennen — führen die UmsGanze-StrategInnen die oberflächliche, sozialstaatlich-politizistische „Staatskritik“ bloß im Munde als Alibi, um eingestandenermaßen „im Staat“, lediglich in dem „Dilemma“ befangen, dies zu wissen und in mäßigender Absicht daran mitzuwirken, das angeblich weniger hässliche „Pendant“ zu verkörpern und ein paar mehr „Wohltaten“ (!!) den untertänigen Klienten zuzugestehen, während man selbstverständlich gemäß der ökonomischen Vernunft dies effektiv ermöglicht indem man hilft,
„die Zwänge der Weltmarktkonkurrenz in „erfolgreiche Politik“ umzusetzen. Verhandelt wird im Zuge staatlicher Politik insofern nur wie und auf wessen Rücken der Erfolg gegen andere erlangt wird – nie ob.
(…) Die schöne neue Welt der „europäischen Zivilgesellschaft“ findet also aus strukturellen Gründen immer wieder ihr hässliches Pendant in Aufrüstung, Sozialabbau, Kriminalisierung sozialer Konflikte und tödlicher Flüchtlingsabwehr. (…) Aber es bleibt doch stets ein Dilemma, dass alles, was der eine Staat bestenfalls unter dem Druck sozialer Bewegungen den Menschen an Rechten und sozialen Wohltaten zugesteht, im brutalen Wettbewerb gegen andere erbeutet werden muss. „
Mit dem beklagten „Dilemma“ geht unsere deutsche Post-Antifa fürs erste so um, dass sie das eigentlich aller Staatlichkeit sozial zutiefst zugrundeliegende Movens, die wirkliche historische Existenznotwendigkeit und Wesensbestimung jedes modernen Staates: den hauptsächlichen Klassenwiderspruch zwischen den sozialen Personifikationen von Lohnarbeit und Kapital, deren antagonistische Interessen gewaltsam verklammert und ideologisch-staatsfetischistisch verkleistert werden müssen, in diesem ganzen Text systematisch und geradezu mit brüllendem Schweigen ausblendet. Anstelle dieses wirklich zugrundeliegenden und treibenden – wenn auch in noch so deutsch-sozialstaatlich, staatsgewerkschaftlich verkappten Formen – entscheidenden sozialen Widerspruchs wird voll auf die „Beutegemeinschaft“, diesmal verstanden als die offiziell ideologisch gepushte Standortgemeinsamkeit von Staatsvolk und Wirtschaftsführern (Wir haben die Kraft! Wir werden und bleiben Exportweltmeister!“) abgelenkt. Aus dieser wiederum „radikalen“ Banalität der sozialen Oberflächen-„Struktur“ können sie dann auch gleich wieder die bequem pessimistische Schlussfolgerung ziehen:
„Dieser strukturelle Zusammenhang von Staat und Kapitalismus verbürgt weltweit das Scheitern jeder Befreiungsbewegung, die sich wesentlich auf den Einsatz staatlicher Instrumente verlässt.“
„Wesentlich“ – das soll heissen folglich: „Befreiungsbewegung“ (?) soll sich immer auch –nicht mit dem Standbein aber mit dem Spielbein (so nannten es die Realo-Grünen Vorgänger immer, denen es auch schon ums Ganze ging) – auf den „Einsatz staatlicher Instrumente“ (?!) stützen, um damit „linke Hegemonie“ zu erringen und die Sozialstruktur „radikal“ umzuoperieren. Ihre Sprache verrät jetzt schon die morgigen TechnokratInnen der Macht. Da Klassenkämpfe, weltgesellschaftliche Gesamtlohnarbeiter_in und die wirkliche treibende Bewegung der ökonomisch-ideologischen Widersprüche, ihre Fetischgestalten (der Kampf auf Leben und Tod zwischen den Elementen und Faktoren für eine Klasse-des-Bewusstseins einerseits und eine neue antisemitische „Völkerbefreiungsbewegung“ andererseits – beide Ansätze und Möglichkeiten nicht von den Bourgeois und ihren Staatsapparaten sondern einzig und allein von und im Weltproletariat zu entscheiden) bei ihrem Gefasel von „Befreiungsbewegung“ garnicht vorkommt, da sie ja schon den Blick von oben, den Blick staatlicher Subjekte allen sozialen Handelns (den Regulatorenblick) teilen, partizipieren sie auch automatisch an dem spektakulären Selbstbild ihrer Neuen Deutschen Volksgemeinschaft, deren postnazistische Demokratie Klassenwiderspruch und Klassenkämpfe längst nur noch als Anachronismus kennt oder höchstens als „Störer“ des sozialen Friedens, der durch ein altbewährtes Instrumentarium staatlich-gewerkschaftlicher „Schlichtung“ und apparatlicher “Einbindung“ wegreguliert wird.
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„Du bist Nationalist“
Entsprechend wenden sich die „du bist antifa“-MarketingstrategInnen der deutschen Linken, da sie sich als Fleisch vom Fleische dieses schon so weitgehend normaldemokratisierten Volksstaats empfinden, gleichsam volkspädagogisch im Ton geradezu liebevoller, nachsichtiger Behutsamkeit an die „durchschnittlichen demokratischen NationalistInnen“ vom Typus des WM-Jubelmobs – den sie doch nur gar zu gut verstehen!
„ Die durchschnittlichen demokratischen NationalistInnen (…) haben ganz andere Probleme. Denn gequält von der alltäglichen Erfahrung ihrer Ohnmacht und Vereinzelung in der kapitalistischen Konkurrenz suchen sie nach Anhaltspunkten einer versicherten, unzweifelhaften und widerspruchsfreien Zusammengehörigkeit. und die staatlichen Apparate engagieren sich mit „Du bist Deutschland“-Kampagnen und sonstiger offiziöser Ideologieproduktion ja auch gerade dafür diese Überzeugung zu bestärken. „
Nein, diskursiv gilt es diese Ärmsten geduldig vom Gegenteil zu überzeugen! Sollte sich engagierter Antinationalismus nicht mindestens genauso gut an den Mann und ans Neue Deutsche Mädchen bringen lassen wie das diskursive Produkt „dieses“ Staats?
Sie möchten dieser ihnen insgeheim spürbar nahestehenden und sympathischen Zielgruppenverkörperung der demokratischen Mitte erstmal mit dem schlechten Geschmack an „nationalistischen“ Akzessoires – wie schwarzrotgeilen Wangenfarben etc. – die „Illusionen“ ausreden, als würde ihm solche Identifikation wirklich viel bringen; ihm „den Fehler“ plausibel machen, zu glauben, dass „sie sich vom Fortkommen ihres Staates“ (!) wirkliche Vorteile in der Konkurrenz als ExportweltmeisterpositionsteilhaberInnen versprechen könnten, was doppelt hilflos wie nur je von Gewerkschafts- und ML-AgitatorInnen abgeguckt „widerlegt“ wird:
„Dabei kann eben dieser Staat aber bestenfalls die Ausgangsvoraussetzungen (z. B. „Bildung“) seiner Staatsbürger in jenem Hauen und Stechen verbessern, das er als Ganzes jedoch stets aufs Neue antreiben muss.
Andererseits geben sich die NationalistInnen beim bejubeln „ihrer“ Fußballmannschaft (…) gerne der Illusion hin, es käme im nationalen Kollektiv gerade auf sie an. Das ist zwar nicht ganz falsch“ –
womit schon die doppelte Selbstwiderlegung der engagierten – und nichts als idealistisch engagierten – Antinational-Apostel geleistet wäre, nach welcher die harmlose deutsche Mitte nichts weiter zu hören braucht. Denn mehr braucht und will sie ja in derTat nicht, als erstens und bestens die Ausgangsvoraussetzungen in jenem Hauen und Stechen verbessert zu bekommen, genau; und zweitens auch noch bestätigt zu bekommen, dass es nicht ganz falsch ist, dafür seinen Einsatz fürs Ganze der deutschen Wettbewerbsfähighkeit und Leistungskraft zu geben, was nicht nur wirtschaftlich unmittelbar-handfest plausibel sondern gleichzeitig auch noch sinnstiftend sowie spassgesellschaftlich im Sinne von team-spirit und moralisch anerkannt als team-Fähigkeit verdienstlich ums kollektive Ganze ist. Der nörgelnde und schüchtern angebrachte linke Vorbehalt, das alles sei ja „bestenfalls“ das zugestanden Positive, was dieser Staat seinem demokratischen Untertanen für seine Loyalität liefern könne, lässt natürlich jedeN durchschnittlicheN deutscheN Normalo-LohnsklavIn oder der/die es auf möglichst konfortabler Stufenleiter werden möchte, völlig kalt, und erst recht geht diesen UnmittelbaristInnen am schwarzrotgoldenen Arsch vorbei, wenn mangels Überzeugungskraft dieser bisher nur ökonomistischen und moralisierenden Argumentation (eherfür als gegen den Standortnationalismus) unsere antinationalen Linken plötzlich einen ungewohnt „negativen“, apokalyptischen, holzschnittartig schrill MLhaft klingenden Ton anschlagen:
“Nur zeigt sich spätestens in Krisen oder Kriegen doch schnell was der Staatsbürger dem nationalen Kollektiv und „seinem“ Staat ist: Ein bei Bedarf auf dem Schlachtfeld des Weltmarktes oder des Krieges zur opfernder Arbeitskraftbehälter.“
Nanu, warum noch dazu so unglaubwürdig erpresserisch mit Krisen, gar mit Kriegen fuchteln, wenn doch gerade das linke Engagement behauptet, dass es diese durch eine linke Wirtschaft- und Sozialpolitik verhindern oder zumindest zügeln, sozialverträglich gestalten, durch Steuerumverteilung und Grundeinkommen und durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen à la energiepolitische Wende, „Zukunftsfähiges Deutschland“ und andere Patentrezepte aus der Regulationsschule der alternativen Wirtschaftsweisen, des Attac-Beirates usw. mühelos finanzpolitisch in den Griff bekommt?! Und auf die Drohung des Arguments, wenn die Linke nicht an die staatlichen Schalthebel gebracht wird von der deutschen Mitte, d.h. wenn die Schwarzrotgeilen sich nicht freiwillig ihren Standortnationalismus abschminken, dann allerdings! dann kommen die kapitalyptischen Reiter wirklich!!, dann brechen aber Krise und Krieg, Pest und Cholera über euch Unbelehrbaren herein, und dann werdet ihr ja schon sehen, wie euer geliebter Nationalstaat euch verheizt … – erst recht diese engagierte linke Hysterie beeindruckt nicht die nüchtern rechnenden deutschen Pärchen mit dem zweiten Bausparvertrag und erst recht nicht die besoffenen Lohnspiesserinnen mit und ohne „Traumjob“, weil sie alle doch schon in der größten Krise bisher selber sehen, dass es zur einstweiligen staatlichen Regulierung und dem Auffangen und „Zügeln“ des wackelnden Bankensystems gar keiner Linken im Staat bedarf, weil das bisher die „konservativen“ und „liberalen“ Bourgeoisexperten und ihr staatlich-fiskalisches „Instrumentarium“ selbst hinreichend „gehändelt“ haben. (Nota bene: hier ist momentan nicht von den realistischeren Leuten die Rede, die es längst massenhaft gibt, sondern von der Plausibilität der UG-Antifas-Argumentation fürs Fassungsvermögen und die Mentalität ihres deutschen Zielpublikums, das sie ja strategisch für entscheidend hält, um den „Standortnationalismus“ demokratisch-diskursiv auszuhebeln.) Wozu also jetzt noch solche Panik auf der Titanic, meint die schwarzrotgeile Backe, sondern warten wir’s mal ab, die Mannschaftsführer der global player werden schon wissen was zu tun ist. „Die können uns doch nicht einfach / Die werden uns doch nicht einfach …!“ So denkt auch der Großteil jener FrankfurterRundschau –Leserschaft, deren Geist-vom-Geiste unsere antifa F(edtmilch) immer geblieben ist: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht, und: Beim Haufen bleiben! (Remember als denkwürdiges Beispiel, zu welcher Massenunterwerfungsleistung diese FR-Linke bis zu den militantesten Autonomen der Region schon damals fähig war: der „Nacktensonntag“ 1981 als leibliche Selbstauslieferung des ganzen regionalen Startbahnprotests). Und wozu jetzt auch noch mit dem Pathos vom „Schlachtfeld … des Krieges zu opfernder … “ kommen, während diese Linke doch gerade so plausibel ihr großes, erfolgreiches Engagement für die Befriedung von „Israel/Palästina“, „für die weltweite Friedensbewegung“ nachweisen kann ? Solange dieses Israel nicht schon wieder die armen palästinensischen Kinder bluten lässt oder womöglich seine Atombombe auf den souveränen Iran schiesst, so denkt sich die deutsche Mitte bei der Tagesschau, ist die Weltfriedensbewegung schön und gut und sollte am besten eine deutsche Schutzmacht in Jerusalem zustandebringen.
Damit ist die UG-Antifa auf ihr rein moralisierend-linkes Standardargument zurückgeworfen, nun aber doch über „die eigene Dummheit“ der eben noch so geduldig Beharkten loszuzetern.
„In diesem Fall hilft den NationalistInnen häufig nur noch die Gewissheit, dass es „den Anderen“ anderswo ja noch schlechter geht, über die naheliegende Einsicht in die eigene Dummheit hinweg.“
Natürlich ist das kein Argument mehr, der „Diskurs“, dieses rohe Ei der unilinken Sprachmagie, ist kaputt. Merken diese „Post-Antideutschen“ garnicht, dass sie letztlich genau so reagieren, wie sie es „den Antideutschen“ vorwerfen: mit Denunziation des deutschen Staatsvolks? Sie möchten es nur nicht als das benennen, „anerkennen“, was es ist.
Sie sprechen lediglich den oberflächlichsten Charakterzug dieser Deutschen aus, schleudern ihnen die Auskunft „Du bist Nationalist!“ ins Gesicht, was auch schon der Überschrift zu entnehmen war, aber klammern sich noch an den Zwiespalt wie an einen Strohhalm: einerseits endlich dieses „deutsche Wesen“ denunzieren zu müssen, das genau in dem so oft empirisch wie kritisch-theoretisch festgestellten und erklärten Mechanismus der „von oben erlaubten oder befohlenen Rebellion“ bzw. der “konformistischen Revolte“ gegen andere, die unten gehalten werden, besteht.
Andererseits die mildernden Umstände liefern zu müssen für diejenigen Glieder des deutschen Volkskörpers, die sich ja „nur“ beruhigen mit der Gewissheit von ihrer privilegierteren Stellung in der Arbeits- und Konkurrenz-Hierarchie aufgrund des imperialistischen Beuteanteils ihres Deutschlands: diese „NationalistInnen“ werden als zwar immer noch „von offiziöser Ideologieproduktion“ durch „die staatlichen Apparate“ in ihrer „ja nicht falschen“ aber eben irrigen „Überzeugung bestärkt“ werdende arme Manipulierte hingestellt und bekommen von der Post-Antifa doch noch zugesprochen, einigermaßen „demokratisch gefestigt“zu sein. Solange die deutschen StaatsbürgerInnen nur nationalistisch die Schweinereien ihrer Staatsgewalt dulden oder ihre schwarzrotgoldenen Spektakel und Riten bejubeln und sonst nicht aktiv tätig werden, sind sie also „demokratisch gefestigt“, weil es ja für diese „post-antideutsche“ linke „Kritik“ auf keinen Fall in Frage kommt, solche passive Mittäterschaft oder “Teilhabe“ den guten Leuten etwa als sowas wie postnazistisch anzukreiden! Man darf sie immerhin schon als dumm beschimpfen, aber Demokraten sind sie schon. Dann sind sie also folglich ebenso harmlose Opfer der nationalistischen Standortpropaganda der Herrschenden, wie es ihre Voreltern unter der nationalsozialistischen Propaganda waren: immer nur die Dummen. So spinnt die UG-antifa den großen verlogenen Familienroman der Deutschen respektvoll fort.
Aber vollends hilflos fällt sie angesichts der aktiv zuschlagenden Glieder des deutschen Volkskörpers wieder in ihre gute alte Autonomenpose zurück und widerspricht in ihrem blinden Affekt, indem sie ganz aus der Diskursivität herausfällt , zu schlechter letzt womöglich noch ihrem eigenen Anspruch, überall wo ihr demokratisches, potenziell linkes Fanvolk ist, doch unbedingt dabei zu sein!
„Demokratisch weniger gefestigte Staatsbürger verfallen hingegen in solchen Situationen gerne darauf, ihre eingebildete Anspruchsberechtigung mit Mord und Totschlag an eben diesen Anderen zu unterstreichen. In jedem Fall gilt: Wenn sich die BRD rund um den 3. Oktober samt einer Horde von mehrheitlich so demokratischen wie nationalistischen Untertanen feiert, ist das nach wie vor kein Grund mitzumachen, sondern vielmehr vernünftigerweise einer, der nationalen Identifikation mit dem System mal wieder ein deutliches „Fuck you!“ entgegen zuschleudern.“
Also keine Angst: die Poser, die Mitspieler, die gestischen Repräsentanten des „radikalen“ Deutschlands, die „autonomen“ Kletten und linken Schatten des deutschen Mainstreams, sie sind auf jeden Fall wieder dabei.
to be continued…